Die Saarliberalen sprechen sich gegen die grundsätzliche Erhebung einer Pferdesteuer aus. Dazu der stellvertretende Landesvorsitzende und kommunalpolitischer Sprecher, Wolfgang Krichel: “Die in Illingen beschlossene Pferdesteuer ist  auf keinen Fall ein Modell für das gesamte Saarland. Eine weitere Belastung der Pferdehalter würde dazu führen das der Pferdebestand weiter verkleinert wird.
Eine kommunale Pferdesteuer ist kompliziert und geht mit erheblichem Bürokratieaufwand einher. Sie ist intransparent und verursacht nicht zu rechtfertigende Verwaltungskosten. Daneben sehen wir als Liberale den Sport als eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe an, der in hohem Maße der Gesundheitsförderung dient.
Wir befürchten daher, dass im Zuge einer Steuererhebung die vielen Sportangebote gerade für Kinder und Jugendliche und auch das vielerorts angebotene therapeutische Reiten stark gefährdet wären. Außerdem kommt hinzu, dass der Pferdesport maßgeblich von ehrenamtlicher Arbeit getragen wird, da ist eine Steuer  ein vollkommen falsches Signal an die aktiven Menschen im ländlicheren Raum.
Eine Pferdesteuer würde sich zu einem Eigentor entwickeln, davor wollen wir Liberale  warnen. Das Saarland würde mit einem Negativ-Image belegt werden, das auch für den Tourismus nicht folgenlos bleibt. Sind unsere Kommunen schon so hilflos, dass sie sich solcher Mittel bedienen müssen? Da bleibt zu fragen, was kommt denn als nächste Absurdität auf den Ratstisch? Eine Katzensteuer?“

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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