FDP warnt vor mangelnder Qualität in der saarländischen Kinderbetreuung

Landtagswahl 2012Die von der Landesregierung vorgeschlagenen vermeintlich flexiblen Lösungen beim Krippen Ausbau, die sich kurzfristig umsetzen lassen, finden die Saarliberalen hoch bedenklich.

Die Generalsekretärin Nathalie Zimmer widerspricht daher der Koalition: „Ich rate der Regierung dringend davon ab durch Vergrößerung der Gruppen, aber auch das vorübergehende Aussetzen von gewissen baulichen Standards, mehr KiTa Plätze zu schaffen. Damit öffnet die Regierungskoalition die Tür zur Umsetzung von “Billig- Kitas“. Es wäre vollkommen verkehrt, einfach mehr Kinder in die Gruppen zu stecken, ohne dass gleichzeitig genügend Personal und Räume vorhanden sind. Die Erzieherinnen müssen auch für ihre wichtige Arbeit besser bezahlt werden. Wir brauchen nämlich nicht nur mehr Quantität, sondern auch mehr Qualität in der Betreuung, es geht schließlich um frühkindliche Bildung. Bei der großen Koalition geht es bei der Umsetzung des elterlichen Anspruchs ab Anfang August nur um die Quotenerfüllung – auf Kosten der betreuten Kinder. Denn längst sind sich die Experten einig, eine zu große Gruppe macht Kleinkindern einfach nur Angst. Der Kita-Ausbau für unsere ganz Kleinen droht somit im Saarland in Massenabfertigung zu enden. Die Regierung erfüllt hier nicht die notwendige Sorgfaltspflicht. Das geht auf Kosten unseres Nachwuchses, weil hier zu lange gepennt wurde.“

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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