Die FDP Saar fordert den Wirtschaftsminister Heiko Maas auf, seiner Ankündigung die Frankreich-Kompetenz des Saarlandes zu verbessern Taten folgen zu lassen. Aus Sicht der Saarliberalen ist hierzu die Einrichtung einer ständigen Vertretung des Saarlands in Paris umgehend umzusetzen. Der Wahlkreiskandidat der FDP aus Saarbrücken zur Bundestagswahl und Kreisvorsitzende aus Saarbrücken, Roland König erklärt hierzu:

„Es ist der FDP im Koalitionsvertrag der Jamaika Regierung gelungen, die Forderung nach der Einrichtung einer ständigen saarländischen Vertretung in Paris als Prüfauftrag aufzunehmen. Eine entsprechende Umsetzung ist leider nie erfolgt. Ich fordere den jetzigen Wirtschaftsminister auf, sich dieser Forderung anzunehmen und gleichzeitig ein neues Konzept für das Frankreich-Engagement auf den Weg zu bringen. Dieser lässt durch die Presse verlauten, er wolle die Beziehungen zu Frankreich verbessern und sieht in der wirtschaftlichen Zusammenarbeit ein großes Potential.

Die glanzvollen Aussagen des Ministers mögen sich gut anhören, aber schon im Kleinen wird das Gegenteil umgesetzt. War es doch Heiko Maas, der es Ende April verhinderte eine Studie mitzufinanzieren, die sich mit der Machbarkeit einer grenzüberschreitenden Saarbahnverbindung zwischen Saarbrücken über Forbach bis nach St. Avold beschäftigen sollte. Attraktive Verkehrsverbindungen stärken die guten Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich. Es ist beschämend, dass dieses Gutachten jetzt fast ausschließlich von den französischen Partnern finanziert wird. Die französischen Partner sind hier leider zu Recht enttäuscht und verärgert. Zusammenarbeit über die Grenzen hinweg sieht für uns Liberale allerdings anders aus.“

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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