JuLis Saar warnen Landesregierung davor, grün-rotem Beispiel aus Baden-Württemberg zu folgen

Die Jungen Liberalen (JuLis) Saar warnen die saarländische Landesregierung und hierbei insb. Bildungsminister Commerçon davor, dem umstrittenen Facebook-Verbot, wie es die grün-rote Landesregierung in Baden-Württemberg erlassen hat, zu folgen. „Das Verbot ist albern und unzeitgemäß“, so Tobias Raab, Landesvorsitzender der JuLis Saar. Das baden-württembergische Kultusministerium hatte Lehrern die Kommunikation mit Schülern über soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter und co. untersagt. „Wer mit derart pauschalen Verboten um sich wirft zeigt, dass er die Chancen und Möglichkeiten, die soziale Netzwerke und das Internet im Allgemeinen für das Bildungswesen bieten, nicht verstanden hat“ so Raab weiter. Es sei sehr wohl sinnvoll, wenn Lehrer auch bei Facebook als Ansprechpartner für die Fragen und Sorgen der Schüler zur Verfügung stünden.

Eine Einschränkung dürfe es nur da geben, wo offizielle Handlungen der Lehrer erfolgten. „Selbstverständlich darf es keinen Zwang für Schüler geben, sich bei Facebook anzumelden“ so Raab. Lehrmaterialien und Schulinformationen müssten auf Wegen an die Schüler gelangen, die unabhängig von sozialen Netzwerken funktionieren. Dennoch sei es der absolut falsche Weg, Lehrern sämtliche Kommunikation mit den Schülern via Facebook zu untersagen. „Der Verweis des dortigen Ministeriums auf den ‚konventionellen Schriftverkehr‘ zeigt, wie wenig die baden-württembergische Regierung die jüngeren Generationen versteht. Je weniger Hürden es für die Kommunikation zwischen Schülern und Lehrern gibt, umso besser. Wenn den Lehrern vorgeschrieben wird, mit den Schülern per Brief zu kommunizieren, dann fragt man sich schon, ob überhaupt ein gutes Schüler-Lehrer-Verhältnis gewünscht ist“ so Raab abschließend.

 

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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