Landtagswahl 2012

Die FDP Saar fordert den Sexualkundeunterricht in den unteren Klassenstufen, d.h. an Grundschulen getrennt nach männlichen und weiblichen Kindern durchzuführen. Dazu erklärt die Generalsekretärin, Nathalie Zimmer:

„Gerade in Zeiten der Pubertät ist es von großer Bedeutung die Sexualkunde getrennt und angepasst durchzuführen. Es ermöglicht den Kindern das schwierige Thema ihrer eigenen Sexualfindung und auch Gesundheitserziehung besser und ohne Scheu wahrzunehmen.

Wenn Mädchen beispielsweise über die Menstruation aufgeklärt werden sollen, dann sollten in den unteren Klassenstufen die Jungs zunächst außen vor bleiben und umgekehrt. Die Mädchen haben einen Anspruch auf einen sensiblen Umgang mit diesem Thema.

Angesichts der Bedeutung der sexuellen Sozialisation und der sexuellen Identitätsfindung für die Persönlichkeitsentwicklung muss bei der Sexualerziehung besonderen Wert auf eine Trennung der Geschlechter gelegt werden. Wir Saarliberale fordern zudem einen altersgerechten Sexualkundeunterricht. Kinder aus allen sozialen Umfeldern sollen in einer Umgebung, die den zeitgemäßen gesellschaftlichen Gegebenheiten gerecht wird aufwachsen, und eine sensible und umfassende Aufklärung erhalten. Nur aufgeklärte Jugendliche können frei und selbstbestimmt über ihr Sexualleben, ihre Lebensentwürfe und ihre Liebe entscheiden.“

Oliver Luksic Landesvorsitzender

Dürfen wir Sie informieren?

Die neuesten Infos zu den Freien Demokraten Saar - regelmäßig alle 4 Wochen per E-Mail!

Herzlichen Dank - Sie haben sich erfolgreich eingetragen! (Bestätigungs-Email ist unterwegs)