Minijob-Begrenzung auf 100 € würde vor allem Jugendliche und Studenten treffen

Die Jungen Liberalen (JuLis) Saar reagieren erbost über den neuesten Vorstoß der Grünen, Minijobs in ihrer jetzigen Form zu bekämpfen. „Nach Heizpilzen, Fleischkonsum, Autos und Plastiktüten haben es die Grünen jetzt also auf Minijobs abgesehen“ ärgert sich Tobias Raab, Landesvorsitzender der JuLis im Saarland. Durch die geplante „Eindämmung“ der Minijobs würden die Grünen jedoch genau das Gegenteil von dem Erreichen, was sie zu wollen vorgeben. „Wenn man alle Verdienste über 100 Euro im Monat steuer- und abgabenpflichtig gestaltet, verbessert man nicht etwa die Situation der Minijobber. Im Gegenteil, man sorgt dafür, dass die Studenten, Schüler und Rentner, die sich mit einem Minijob noch etwas hinzuverdienen wollen, dieser Möglichkeit beraubt werden und ihre Jobs verlieren“ so Raab.  Der richtige Ansatz zur Bekämpfung von Missbrauch wäre es, an der Anzahl der Wochenstunden anzusetzen. Mit ihrer neuesten Verbotsidee bürdeten die Grünen den Unternehmern lieber zusätzliche Bürokratie auf und bestraften obendrein diejenigen, die oftmals bloß darauf angewiesen sind, sich neben ihrer Ausbildung oder Schule noch ein paar Euro hinzuzuverdienen. Nämlich v.a. Schüler und Studenten. „Das ist unsozial und ungerecht!“ kritisiert Raab.

„Flexible Beschäftigungsformen wie die Minijobs müssen im Sinne dieser Menschen erhalten bleiben und weiter entwickelt werden. Auch die Grenze für Minijobs, die die schwarz-gelbe Regierung auf 450 € angehoben hat, muss regelmäßig entsprechend der Lohnentwicklung angepasst werden, um auch Minijobbern die Chance zu geben, Gehaltserhöhungen zu erhalten“ so Raab abschließend.

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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