Vorteile für transparenteres Verwaltungshandeln überwiegen mögliche Nachteile

Die Jungen Liberalen (JuLis) Saar begrüßen die aktuelle Diskussion um eine Pflicht von Namens- oder ID-Schildern für saarländische Polizeibeamte. „Aus unserer Sicht bringt eine solche Pflicht weitaus mehr Vorteile als Nachteile mit sich, wenn man sie richtig gestaltet“, so Tobias Raab, Landeschef der JuLis im Saarland. Dabei gehen die JuLis allerdings einen anderen Weg als die bisherigen Befürworter sog. Namensschilder. „Wir sprechen uns für die Einführung von ID-Schildern aus, die lediglich den Nachnamen des Beamten sowie eine kurze, eindeutige Kennung beinhalten.“ so Raab. Weder wolle man Vor- und Nachnamen auf dem Schild haben, noch verwirrende und zu lange Identifikationsnummern.

„Wichtig ist für uns, dass Verwaltungshandeln am Ende transparenter ist, indem Handlungen und Verhalten den entsprechenden Personen zugerechnet werden kann. Dennoch wollen wir verhindern, dass die Polizistinnen und Polizisten, die einen sehr wertvollen Dienst für unsere Gesellschaft leisten, leichter zur Zielscheibe werden können.“ stellt Raab klar. Die JuLis seien zuversichtlich, dass die vorgeschlagenen ID-Schilder beide Absichten optimal kombinierten. Ein Schild mit dem Inhalt „Hr. Müller – SB XYZ“ könne man sich merken und so im Anschluss zurückverfolgen, um welchen Polizisten es sich gehandelt hat, ohne das dieser, durch die Preisgabe seines kompletten Namens, für potenzielle Gefährder leichter auffindbar ist.

 

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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