JuLis und LHG: Synergien und Zusammenlegungen statt plumpen Streichungen

Die Jungen Liberalen (JuLis) und die Liberale Hochschulgruppe (LHG) im Saarland kritisieren die Streichung von Mitteln, die die Große Koalition an den saarländischen Hochschulen zu verantworten hat und fordern CDU und SPD im Land auf, endlich innovative und neue Wege zu beschreiten, statt die hiesigen Hochschulen kaputtzusparen. „Nachdem es unter einer FDP-geführten Landesregierung trotz Einhaltung der Schuldenbremse Rekordsummen für die Hochschulen gab, wird nun in diesem Bereich und damit an der Zukunft unsere Landes von der Großen Koalition rigoros gespart“ erklären die Landesvorsitzenden Tobias Raab (JuLis) und Marcel Mucker (LHG).  Dabei träfen CDU und SPD fast ausschließlich die Studierenden, ohne andere Wege in Betracht zu ziehen.

„Neben darstellbaren Einsparungen in den Verwaltungen der Hochschulen müssen aus unserer Sicht auch die Strukturen der saarländischen Hochschulen auf den Prüfstand“ erklären Raab und Mucker. So müsse endlich vermieden werden, dass HTW und Universität sich unnötige Konkurrenz machen und in Teilen gleiche Studiengänge anbieten. Auch müssten weitere Synergien in Erwägung gezogen werden, bevor immer mehr auf dem Rücken der Studierenden gespart würde, indem man Fakultäten in Frage stellt, Lehrveranstaltungen und Materialien streicht und die Ausstattung zurückfährt. „Wir fordern die Zusammenlegung der Hochschule für Musik Saar mit der Hochschule der Bildenden Künste Saar zu einer Saarländischen Hochschule für Kunst und Musik. Ein solcher Schritt könnte massive Einsparungen auf Verwaltungsebene bei gleichbleibendem Service für die Studenten bringen“, so Raab und Mucker. Auch das Verhältnis zwischen Universität und HTW müsse geklärt werden. „Entweder müssen die Profile, die aktuell doch ineinander verschwimmen, klarer getrennt und Doppelstrukturen beseitigt werden, oder eine Zusammenlegung von HTW und UdS geprüft werden“ fordern JuLis und LHG. Priorität müssten zunächst Ausbildungssituation und Service für die Studierenden haben. „Wenn man die Lehrsituation nicht weiter verschlechtern will, muss man sich endlich über neue Wege und Synergien Gedanken machen, statt sich nur auf festgefahrene Lösungen und verkrustete Strukturen zu verlassen“, fordern Raab und Mucker.

Oliver Luksic Landesvorsitzender

Dürfen wir Sie informieren?

Die neuesten Infos zu den Freien Demokraten Saar - regelmäßig alle 4 Wochen per E-Mail!

Herzlichen Dank - Sie haben sich erfolgreich eingetragen! (Bestätigungs-Email ist unterwegs)