Nathalie Zimmer fordert Selbstverpflichtung

Landtagswahl 2012Die von Heiko Maas geforderte gesetzliche Frauenquote lehnt die Saar-FDP strikt ab.  Generalsekretärin, Nathalie Zimmer erklärt hierzu: “Ein solcher Eingriff in die Vertragsfreiheit hat mit sozialer Marktwirtschaft nichts zu tun. Auf der einen Seite Betreuungsgeld, auf der anderen Seite Quoten: das macht keinen Sinn. Anstatt auf starre Quoten zu setzen sollte es einen Freiwilligen Pakt für Frauen in Führungspositionen geben und eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Nach wie vor brauchen wir mehr familienfreundliche Strukturen, denn Herr Maas soll mir mal erklären wie der Mittelstand eine Quote umsetzen soll. Denn gerade hier benötigen wir mehr weibliche Fachkräfte und nicht nur in Dax-Unternehmen. Zwingende gesetzliche Vorgaben sind ein Eingriff in die unternehmerische Freiheit – hier hat sich der Gesetzgeber heraus zu halten. Auch leisten sie keinen Beitrag für mehr Chancengerechtigkeit in der Arbeitswelt. Eines ist ganz klar, wir brauchen mehr Frauen in Spitzenpositionen. Aus diesem Grund befürworten die Saarliberalen individuelle Selbstverpflichtungen von Unternehmern. Ein Mentalitätswandel ist notwendig, sollte sauber und nicht per Gesetz verordnet werden.

 

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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