Zimmer lehnt einseitige Fokussierung ab

Landtagswahl 2012Die vorgelegte Frankreichstrategie stößt bei der FDP-Saar auf Kritik. Die Überlegung als Tor und Brücke zu Frankreich sei zwar nachvollziehbar, eine einseitige bildungspolitische Fokussierung aber falsch. Im Zuge dieser Strategieverkündung und dem Beschluss Französisch als Zweitsprache im Saarland zu  etablieren, erneuern die Saarliberalen ihre Forderung nach einer ausgewogenen Mehrsprachigkeit an saarländischen Schulen. Die alleinige Fokussierung auf die Sprache Französisch ist nicht zeitgemäß und lehnt die Saar FDP ab.

Generalsekretärin, Nathalie Zimmer erklärt: „Diese Forderung geht an den Bedürfnissen junger Menschen am Arbeitsmarkt vorbei und schwächt den Zuzug junger Familien ins Saarland. Durch die alleinige Fokussierung auf Französisch bereits in Grundschulen wird der Zuzug junger Familien und auch von Fachkräften aus anderen Bundesländern erschwert, weil Schüler in anderen Ländern anderen Sprachenunterricht haben. Wir fordern im Saarland, die Fremdsprache Englisch nicht zu vernachlässigen. Wir dürfen nicht außer Acht lassen, dass der wirtschaftliche Faktor für das Saarland  eine große Rolle spielt,  denn im Zuge globalisierter Märkte und zunehmender internationaler Vernetzungen von Unternehmen wird eine gelungene Praxis der Mehrsprachigkeit in der Wirtschaft immer dringlicher. Ferner fragen wir uns, warum wird umgekehrt von französischer Seite her keine Öffnung zur deutschen Sprache hin proklamiert? Dort ist und bleibt die Amtssprache immer noch französisch.“

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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