Luksic unterstützt Kritik des VJS

Anlässlich der heute stattfinden Demonstration der saarländischen Jägerschaft kritisiert die FDP-Saar das von der Landesregierung vorgeschlagene Gesetz zur Änderung jagdlicher Vorschriften. Der Landesvorsitzende Oliver Luksic erklärt: „Es kann nicht sein, dass keine ausreichende frühzeitige Einbeziehung betroffener Verbände im Gesetzgebungsverfahren in hinreichendem Maße stattgefunden hat. Aus liberaler Perspektive muss ein modernes Jagdrecht die Eigenverantwortung der Grundeigentümer und der Jäger stärken, stattdessen gibt es eine Reihe an Verboten und neue Bürokratie. Umwelt-, Natur- und Tierschutz müssen angemessen abgewogen ihre Berücksichtigung finden. Eine halbjährige Fuchs-Schonzeit ist bei steigenden Populationen nicht angemessen. Das im Gesetz dargelegte Verbot des Abschusses von Haustieren halten wir in dieser generellen Form für nicht sachgerecht. Ein Verbot bleihaltiger Munition ohne erprobte Alternativen ist aus Sicht der Liberalen ebenfalls problematisch, wie auch die geplanten Einschränkungen bei der Jagdhundeausbildung. Schließlich gilt es die sicherlich vorhandenen kritischen Aspekte des Tierschutzes bei der Ausbildung gegen die größeren Nebenfolgen durch unzureichend ausgebildete Jagdhunde abzuwägen. Die Übertragung von Aufgaben der Jagdbehörden an die VJS ist jedoch bundesweit auch eine Ausnahme und im Grundsatz nicht unproblematisch. Auch bei der Schussprüfung muss man darüber nachdenken, wie Unfallverhütung und Tierschutz gestärkt wegen können durch verantwortungsvolle Jagdausübung.“

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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