Zimmer: Probleme für Arbeitgeber durch neue Teilzeit Regelung

Landtagswahl 2012Seit der Einführung des Elterngeldes hat der Bund dafür Milliarden ausgegeben, ohne dass sich ein messbarer Erfolg eingestellt hätte kritisiert die FDP-Saar. Nicht nur die Geburtenzahl ist weiter zurückgegangen, auch die vielgepriesene Aktivierung der Väter durch das Elterngeld hat sich nicht eingestellt. Wenn nun die Sozialdemokraten durchsetzen wollen, dass junge Eltern künftig bis zu 28 Monate lang Elterngeld beziehen können, wenn sie nebenher Teilzeit arbeiten, dann ist dies blinder Aktionismus. „Die SPD reagiert vorschnell, denn die Umsetzung ihrer Pläne kostet viel Geld und schafft einen „Gegenanreiz“ zum schnellen Wiedereinstieg in den Beruf. Die Gefahr, dass das Model Teilzeitarbeit für Frauen mit Kind zu attraktiv wird besteht ebenfalls. Es kann nicht sein, dass die Regierung  Anreize für Mütter schafft nicht mehr in ihren alten Beruf Vollzeit zurückzukehren. Die FDP hatte angekündigt, die Wirkungsweisen aller familienpolitischen Leistungen auf den Prüfstand zu stellen, bevor mit Alibiaktionismus und auf der Grundlage von Erwartungsdruck weitere Leistungen angeschoben werden. Für die Unternehmen bedeuten die Pläne doch auch, noch länger Arbeitnehmer freizustellen und Stellen in dieser Zeit nicht besetzen zu können. Die CDU beweist wieder einmal, dass sie ihren wirtschaftspolitischen Kompass verloren hat. Die Lage der Unternehmen, welche die Stütze eines gesunden Haushaltes sind, verlieren sie durch ihre sozialdemokratische Gefälligkeitspolitik völlig aus dem Auge.“, kritisiert Nathalie Zimmer, Generalsekretärin der FDP-Saar.

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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