Die FDP fordert die Landesregierung auf, sich für einen Verzicht auf die Errichtung des sogenannten Saarpolygons auf der Bergehalde Ensdorf einzusetzen . Die RAG habe ihr in den 90er Jahren vom damaligen Saarberg-Vorsitzenden Biehl abgegebende  Versprechen, dem Saarland den Saarpolygon als „Abschiedsgeschenk“ nach Beendigung des Bergbaus an der Saar zu finanzieren, nicht eingehalten. Eine Errichtung des Bauwerks  aus Mitteln der RAG-Stiftung sei mehr als fragwürdig, da diese für die Zeit nach 2018 für die Finanzierung der sogenannten Ewigkeitslasten vorgesehen seien. Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer verstoße gegen die Interessen des Saarlandes, wenn sie sich als Mitglied des Kuratoriums der Stiftung für eine Mitfinanzierung einsetzt, da die Revierländer die Ewigkeitslasten selbst tragen müssen, wenn die Mittel der RAG-Stiftung nicht ausreichten.

„Im übrigen ist über die Errichtung dieses künstlerisch und landschaftlich fragwürdigen Denkmals die Zeit hinweggegangen.  Die aufwendige Errichtung und die Folgekosten passen nicht in die heutige von der Schuldenkrise geprägte finanzpolitische Landschaft und zum eigenen mit großem Werbeaufwand propagierten innovativen und zukunftsorientierten Saarland.“, so der FDP Landesvorsitzende Oliver Luksic.

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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