Saar-FDP: Grunderwerb im Saarland besonders teuer

Die geplante Erhöhung der Grunderwerbssteuer wird von der FDP-Saar scharf kritisiert. Der FDP-Landesvorsitzende, Oliver Luksic wirft der großen Koalition Abzocke vor:

„Nachdem die große Koalition die Grunderwerbssteuer ab dem 1.1.2013 von 4,5 Prozent auf 5,5 Prozent erhöht hat, soll die Steuer nun sogar auf 6,5% hochgeschraubt werden. In nur 2 Jahren wird diese Steuer damit um knapp 40% erhöht, das ist eine Abzocke der hart arbeitenden Mittelschicht. Es ist kein Zufall, dass diese Steuererhöhung von Minister Toscani erst kurz nach der Kommunalwahl bekannt gegeben wird. CDU und SPD wollen wohl wieder unbedingt Spitzenreiter sein im Ländervergleich bei den höchsten Steuern. Dies haben sie vor der Wahl aber bewusst verschwiegen. Im Frühjahr 2012 hatte die saarländische CDU-Fraktion noch eine weitere Erhöhung der Grunderwerbsteuer ausgeschlossen und die Erhöhung der Grunderwerbsteuer in Brandenburg auf 5% bereits  „Beutelschneiderei“ genannt. Jetzt überbietet die Saar-CDU alle anderen beim Wettbewerb um höhere Steuern. Diese Rekordsteuer erschwert es jungen Familien ein Eigenheim zu erwerben und damit auch die Altersvorsorge, da die Gesamtkosten beim Wohnungs- oder Hauskauf verteuert werden. Eine Anhebung der Grunderwerbsteuer trifft zudem nicht nur den Käufer eines Hauses, sondern gerade bei größeren Immobilien am Ende alle Mieter, da die Mehrkosten später auf die Mieter umgelegt werden. Das Saarland hat noch die höchste Eigenheim-Quote, die große Steuererhöhungskoalition aus CDU und SPD tut jedoch alles um das zu ändern.“

 

 

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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