Luksic will Saarland-Bezug bei Medizin-Studienplätzen und Landarztprogramm

Dem drohenden Ärztemangel im Saarland will die FDP-Saar entgegenwirken. Nach Meinung des FDP-Landesvorsitzenden Oliver Luksic darf die Landesregierung das Problem des Ärztemangels nicht verharmlosen, sondern muss mit einem Landarztprogramm dem Mediziner-Mangel entgegensteuern:

„Der Ärztemangel ist gerade im ländlichen Raum ein Thema und wird sich weiter verschärfen. Mit dem Gesetz zur Verbesserung der Versorgungsstrukturen hat die Bundesregierung mit einem liberalen Gesundheitsminister Weichenstellungen vorgenommen, die es zu nutzen gilt. Andere Bundesländer wie Bayern haben ein eigenes „Landarztprogramm“. Dies brauchen wir auch im Saarland in Abstimmung mit der Kassenärztlichen Vereinigung, den Krankenkassen und der Humanmedizin in Homburg. Zur Stärkung der medizinischen Ausbildung im Saarland müssen wir endlich den Zugang zur Humanmedizin in Homburg besser steuern. Bislang wird der Saarland-Bezug bei der Studienplatzvergabe nicht beachtet. Hier muss man Landeskindern einen besseren Zugang zum Medizinstudium ermöglichen, indem die Universität Studenten auswählt. Der Numerus Clausus als alleiniges Einstiegskriterium in ein Medizinstudium ist überholt. Eine teilweise Vergabe von Medizinstudienplätzen mit der Verpflichtung, nach dem Studium mehrere Jahre in einem unterversorgten Gebiet im Saarland tätig zu werden, macht Sinn. Bei der Aus- und Weiterbildung junger Ärzte muss man intensiv mit Akteuren vor Ort zusammenarbeiten. Man muss versuchen Mediziner über Mentorenprogramme bereits in der Ausbildung in die Versorgungsstrukturen des ländlichen Raums einzubinden, damit sie später eine eigene Allgemeinarztpraxis zu führen.“

 

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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