Die Freien Demokraten an der Saar reagieren mit scharfer Kritik auf Überlegungen in der großen Koalition, die Landrätin von Neunkirchen Hoffmann-Bethscheider zur neuen Sparkassenpräsidentin zu machen.

Dies ist für FDP-Generalsekretärin Claudia Fuchs eine Farce: „Ein SPD-Politiker nach dem anderen sagt ab und es wird fröhlich in den Reihen der SPD-Politiker weitergesucht. Kompetenz spielt dabei wohl keine Rolle. In Zeiten von Sparzwängen muss endlich Schluss sein mit dieser ungehemmten Versorgungspolitik der großen Koalition. Diese GroKo macht sich das Land zur Beute. Oben wird nach Parteiproporz verteilt, unten wird gespart. Die politische Besetzung des Amtes des Sparkassenpräsidenten muss ein Ende haben. Auch hier ist Kompetenz und Fachwissen anstelle von politischem Pöstchengeschacher gefragt. Wenn schon seit Jahren der Sparkassenpräsident ein politisch besetztes, mehr repräsentatives als aufsichtsrechtliches Amt ist, muss man die Frage stellen, ob dieser hochdotierte Posten in dieser Form überhaupt noch zeitgemäß ist. Bei anderen Banken gelten strenge Regeln für die Besetzung von Aufsichtsräten, warum nicht beim Sparkassenpräsident? Bezahlen müssen dies am Ende die Sparkassen-Kunden.“

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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