Die Freien Demokraten an der Saar fordern eine Stärkung der Hochschulautonomie und kritisieren das Vorhaben der schwarz-roten Landesregierung, im Hochschulentwicklungsplan die Autonomie der Universität auszuhöhlen. Der FDP-Landesvorsitzende Oliver Luksic wirft Annegret Kramp-Karrenbauer vor, auf ein Diktat statt eine Vereinbarung zu setzen:

„Unter FDP-Wissenschaftsminister Hartmann gab es einen Rahmen durch eine Ziel-und Leistungsvereinbarung und kein Diktat. Die Hochschulen wurden auch finanziell gestärkt und nicht geschwächt. Das Miteinander zwischen Uni und Land war von Respekt geprägt, davon ist im Moment nichts mehr zu spüren. Das Vertrauen zwischen Landesregierung und Uni ist offensichtlich dank der Politik von Wissenschaftsministerin Kramp-Karrenbauer zerstört. Dieser massive Eingriff in die Freiheit von Forschung und Lehre widerspricht dem saarländischen Universitätsgesetz. Wer wie Annegret Kramp-Karrenbauer alles im Detail feinsteuern will, misstraut generell den Menschen und ignoriert hier vor allem den Sachverstand der Uni-Gremien. Das ist eine planwirtschaftliche Hochschulpolitik. Die Freien Demokraten haben in den Ländern mit Hochschulfreiheitsgesetzen wie in NRW die Autonomie gestärkt. Innovation und Fortschritt gibt es nur durch Freiräume und nicht durch staatliche Bürokratie und Gängelung.“

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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