„Die Katze ist aus dem Sack. Die Uni hat die Vorgaben der Landesregierung in ihr Sparkonzept übertragen – allerdings kann die Uni hier offensichtlich aus Rücksicht auf die Politik nicht die ganze Wahrheit veröffentlichen. Fakt ist, dass es bereits vorab eine Kürzung des Uni-Haushalts um 5% gab, die in den veröffentlichten Zahlen schon gar nicht mehr enthalten ist.“, so FDP-Generalsekretärin Claudia Fuchs. Die Saar-FDP fordert Annegret Kramp-Karrenbauer auf, das zu enge Sparkorsett für die Uni zu lockern, da die Universität sonst keine Luft mehr zum Atmen hat: „Durchzuleitende Posten, über die die Uni gar nicht entscheiden kann, sind in der Berechnungsgrundlage enthalten und mindern die Sparauflage rechnerisch auf unter 10 Prozent. Die Fakultäten sind nach wie vor mit bis zu 23%, einige Lehrstühle deutlich darüber, belastet. Hier muss die ganze Wahrheit auf den Tisch. Die Beteuerungen der Politik, dass in bestehende Berufungsvereinbarungen nicht eingegriffen würde, sind reine Polemik und unglaubhaft, da es schon rein rechnerisch nicht möglich ist, ohne Eingriff in diese die Sparauflagen zu erfüllen. Am stärksten betroffen sind die naturwissenschaftlich/technischen Bereiche, die laut Gutachten des Wissenschaftsrates eigentlich unangetastet bleiben sollten und jetzt mit die höchsten Einsparquoten aufgedrückt bekommen. Dies gefährdet den Innovationsstandort Saarland und die Möglichkeit der Fakultäten, im Wettbewerb um Drittmittel weiterhin erfolgreich zu bestehen. Die Vorgaben der Landesregierung sind inakzeptabel.“, so Fuchs abschließend.

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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