Die Aussagen der Ministerpräsidentin zum Adoptionsrecht homosexueller Paare stoßen beim FDP-Landesvorsitzenden Oliver Luksic auf scharfe Kritik. Insbesondere der Verweis auf das vermeintliche Kindeswohl ist nicht nur für homosexuelle Eltern, sondern auch für alleinerziehende Mütter und Väter ein Schlag ins Gesicht: „Es ist schön, wenn auch gleichgeschlechtliche Paare Kindern eine Zukunft schenken, das ist keine Bedrohung für Kinder. Es gibt keine Studie, die zeigt, dass Kinder in gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften Nachteile hätten. Das hat Ursula von der Leyen übrigens auch schon erkannt. Warum sollten Schwule und Lesben Kinder weniger lieben oder schlechter für sie sorgen, als ein Paar aus Mutter und Vater? Die Aussage von Frau Kramp-Karenbauer ist zudem auch eine Ohrfeige für alle alleinerziehende Mütter und Väter. Es gibt keine Eltern zweiter Klasse. Ein Adoptionsverbot macht keinen Sinn. Die Adoption von leiblichen Kindern des Lebenspartners ist sowieso schon zulässig. Die gemeinsame Adoption eines Kindes durch beide Lebenspartner bleibt schwulen und lesbischen Paaren ohne Grund verwehrt. In der Realität schadet Frau Kramp-Karrenbauer mit ihrer Position nur den betroffenen Kindern.“, so Oliver Luksic.

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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