Anlässlich der Ablehnung des Saarstatuts vor 60 Jahren erinnert der Landesvorsitzende der Freien Demokraten an der Saar, Oliver Luksic, an die entscheidende Rolle der Liberalen und fordert für die Zukunft wieder Volksentscheide im Land:

„Die Ablehnung des Saarstatuts war ein Erfolg freidemokratischer Politik, wenn auch ein teuer erkaufter: Die FDP war im Bund für die West-Integration und die Aussöhnung mit Frankreich, im Gegensatz zur CDU aber gegen eine endgültige Abtrennung der Saar von Deutschland, was zu einer schweren Krise und auch mit zum Bruch der Koalition mit der CDU führte. Die Niederlage der Statut-Befürworter und der folgende Anschluss des Saarlandes an die Bundesrepublik wurden zu Recht als „kleine Wiedervereinigung“ gefeiert. Im Saarland hatte die DPS nach dem dubiosen Verbot eine entscheidende Rolle in der Ablehnung des Saarstatuts. Die Saarfrage zeigt die Kontinuität der Liberalen als Partei der Einheit in Freiheit zwischen 1948 und 1990. Die Volksabstimmung war ein historischer Tag und eine Sternstunde der Demokratie, die zu Recht gefeiert wird. Die Freien Demokraten an der Saar wünschen sich anlässlich der Feier zur Abstimmung vor 60 Jahren wieder mehr Bürgerbeteiligung und Volksentscheide, damit die Demokratie im Land wieder lebendiger wird.“

 

60 Jahre Saarstatut

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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