Das Werben für eine Regionalquote beim Ausbau der Windkraft der saarländischen Landesregierung stößt bei den Freien Demokraten im Saarland auf scharfe Kritik. Während Ministerin Rehlinger im Namen der Landesregierung im Bundesrat und in Berlin für eine Regionalquote wirbt, gibt es vereinzelt Kritik aus der Saar-CDU, die bei allen konkreten Projekten im Land nach Meinung der Saar-FDP aber auf das Gaspedal und nicht auf die Bremse tritt.

„Entweder spricht Ministerin Rehlinger nicht im Namen der Landesregierung, oder die Saar-CDU macht das Gegenteil dessen was teilweise gesagt wird. Die unsinnige Regionalquote wird bis dato offiziell von der saarländischen Landesregierung und auch von anderen CDU-regierten Bundesländern unterstützt. Im Saarland weht vergleichsweise wenig Wind und das Saarland ist auch besonders dicht besiedelt und daher ungeeignet für Windkraft. Der Ansatz der großen Koalition in Berlin durch Ausschreibungen den Ausbau der Windkraft stärker nach Wettbewerb und Effizienz auszurichten, geht in die richtige Richtung. Planwirtschaftliche Subventionen ohne Plan für besonders windschwache Regionen machen keinen Sinn, gerade wenn in dicht besiedelten Gebieten wie an der Saar besonders starke Konflikte mit Natur, Landschafts- und Gesundheitsschutz auftreten. Beim Thema intelligente Netze und Speicher könnte das Saarland wertvollere Beiträge liefern“, so der FDP-Landesvorsitzende Oliver Luksic.

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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