Zu der von der Bundesregierung geplanten und der vom saarländischen Finanzminister Toscani geforderten Bargeld-Obergrenze erklärt der FDP-Landesvorsitzende Oliver Luksic: „Bargeld bedeutet Freiheit, Obergrenzen sind unnötig und dienen als Einstieg in ein Bargeldverbot. Wir wollen als Freie Demokraten nicht, dass der Staat die Bürger zwingt, bargeldlos zu bezahlen, was vor allem Banken und Kreditkartenunternehmen hilft. Kartenzahlung wird nicht überall akzeptiert und verursacht auch Kosten. Bargeld bedeutet vor allem auch Datenschutz. Den Finanzministern geht es nicht um Terrorismus, sondern um die Überwachung der Bürger. Langfristig wird die Einführung von Negativzinsen durch die Abschaffung von Bargeld erleichtert werden. Eine Abschaffung oder systematische Entwertung von Bargeld wird das Vertrauen der Bürger in die Währung weiter schwächen.
Anstatt unbescholtene Bürger durch eine Bargeld-Obergrenze unter Generalverdacht zu stellen, sollte Finanzminister Toscani besser für Ordnung im eigenen Haus sorgen, da gibt es mehr als genug zu tun.“

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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