FDP-Chef Luksic fordert Gesundheitsmanagement, Bürokratieabbau und mehr Personal

Angesichts von 261.800 Überstunden und 61.400 Krankentagen im vergangenen Jahr fordern die Freien Demokraten an der Saar die saarländische Landesregierung auf, Maßnahmen zur Entlastung der saarländischen Polizei nicht weiter aufzuschieben.

Der FDP-Landesvorsitzende Oliver Luksic erklärt hierzu:  „Die Belastung der Polizei im Saarland ist gerade in Zeiten der Flüchtlingskrise besonders hoch. Die Flüchtlingspolitik der großen Koalition in Berlin muss auch dringend korrigiert werden um die Polizei im Land nicht weiter dauerhaft zu überlasten. Zudem stehen unsere Polizistinnen und Polizisten vor immer neuen Herausforderungen und Gefahren, etwa durch Extremismus oder die hohe Zahl von Straftaten wie der Einbruchskriminalität. Ablenkungsdebatten der Union über schärfere Gesetze helfen wenig, wenn es der Polizei an Personal mangelt. Hier muss die Landesregierung sofort handeln. Die Arbeitsbedingungen und die Arbeitsbelastung der Polizei verschlechtern sich immer weiter, die Überstunden häufen sich und Besserung ist nicht in Sicht. Ein Gesundheitsbericht und ein aktives Gesundheitsmanagement sind notwendig und sinnvoll, um den zu hohen Krankenstand nachhaltig zu verringern. Wir wollen, dass die Polizei sich auf die Sicherheit der Bürger und Verbrechensbekämpfung konzentrieren kann, statt in Verwaltungsaufgaben zu versinken. Wir sollten die Polizei von Verwaltungsaufgaben stärker entlasten, damit sie sich besser um die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit kümmern kann.“

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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