Zu den jüngsten Berichten über die durch den 4. Pavillon wegfallenden Parkplätze positioniert sich die FDP Saar auf der Seite der Studierenden, der Lehrenden an der Hochschule für Musik (HfM) und nicht zuletzt auf der Seite der kulturell interessierten Bürgerinnen und Bürger.

Aus Sicht der Freien Demokraten ist es nicht nachvollziehbar, dass das Land mit Hilfe der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz e.V. für eine bauliche Verdichtung sorgt und parallel dazu das Angebot an Parkplätzen reduziert.

Besonders ärgerlich sei, dass nach der situationsbedingten Bauunterbrechung, mit der Um-planung durch das jetzt zuständige Architekturbüro Kuehn Malvezzi, ein viel umfangreicherer Wegfall von Parkplätzen realisiert wird, als er gemäß der ursprünglichen Variante des Büros „twoo Architekten“ vorgesehen war.

Der stellvertretende FDP-Landesvorsitzende und Saarbrücker FDP-Chef Roland König erklärt hierzu: „Jeder private Bauherr muss zu einem Bauvorhaben Stellplätze nachweisen. Das dürfen alle Betroffenen im Umfeld der Hochschule für Musik auch von der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz e.V. erwarten. Leider erfährt hier das Possenspiel um den 4. Pavillon eine unrühmlich Fortsetzung indem sogar noch Parkraum wegfällt.“

In diesem Fall sei dieses besonders schlimm, da viele Studierende zwischen dem Unicampus und der HfM pendeln müssten und ein Einhalten der Stundenpläne ohne adäquaten Parkraum und in Ermangelung einer geeigneten Verbindung des öffentlichen Personennahverkehrs unmöglich ist. In Einzelfällen kann das sogar dazu führen, dass sich Studienzeiten verlängern, ein Umstand der aus Sicht der Freien Demokraten nicht hinzunehmen ist und bei dem die Landesregierung dringend für eine tragbare Lösung sorgen muss.

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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