Die Freien Demokraten an der Saar fordern die Landesregierung auf zu erklären, wieso nach der Prüfung der Fechinger Talbrücke 2013 nicht gehandelt wurde, obwohl der Landesbetrieb für Straßenwesen (LfS) 2013 eine Verstärkung oder einen Neubau angemahnt hat. Der FDP-Landesvorsitzende Oliver Luksic hält bisherige Aussagen der Landesregierung für völlig widersprüchlich und fordert Anke Rehlinger und Annegret Kramp-Karrenbauer auf, die Fakten klar auf den Tisch zu legen: 
 
„2013 wurde erklärt, eine Prüfung habe ergeben, dass die Fechinger Talbrücke verstärkt oder ersetzt werden muss. Wieso wurde dann 3 Jahre nichts getan? Der LfS hat 2013 noch öffentlich mangelnde Personalkapazitäten für Planungen beklagt, die Landesregierung hat aber den Hilferuf nicht gehört. Die Landesregierung muss nun dringend erklären, wieso 2013 die Brücke nicht direkt verstärkt worden ist. Das heutige Verkehrschaos ohne absehbares Ende hätte 2013 scheinbar verhindert werden können, wenn man nicht falsche Prioritäten gesetzt hätte. Von einem Kommunikationsproblem zu reden ist stark untertrieben, wenn Staatssekretär Barke erst meint, die Brücke sei nicht auf der Liste des Bundes und er dann diese Liste nicht mal kennt. Auch die Aussagen zur Prüfung 2013 sind so nicht ganz richtig. Es gibt auch ein Handlungsdefizit, das vertuscht werden soll. Die Ministerpräsidentin muss erklären, wieso der LfS 2013 eine mangelnde Personalausstattung im Rahmen der Brückenprüfungen beklagt und dadurch Bundesgelder nicht mal abgerufen werden können. Das Brückendesaster ist also weniger ein Finanzproblem, sondern vielmehr ein Politikversagen im Saarland. Diese Landesregierung hat sehenden Auges die Probleme seit 2013 ignoriert und versucht nun davon abzulenken.“
Oliver Luksic Landesvorsitzender

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