Die Freien Demokraten an der Saar sprechen sich für eine bessere Zuganbindung nach Luxemburg aus. Eine Frankreich-Strategie macht nach Meinung des Landesvorsitzenden Oliver Luksic ohne bessere grenzüberschreitende Zugverbindungen wenig Sinn.

„Sowohl nach Frankreich, aber auch nach Luxemburg brauchen wir dringend eine bessere Anbindung. Wir wollen als Pilotprojekt eine Bahnanbindung von Saarbrücken nach Luxemburg. Die Verlängerung der Strecke Luxemburg-Thionville über Dillingen und das Niedtal nach Saarbrücken wäre zusammen mit den Partnern in Grand Est und Luxemburg machbar, wenn es dazu endlich eine Initiative aus der Landesregierung gibt. Unsere Nachbarländer tun übrigens etwas für den grenzüberschreitenden Verkehr zum Beispiel mit dem neuen Ticket Plus Alsace, das Saarland hat aber offensichtlich nicht mal eine Strategie. Die Weichen in der neuen Region Grand Est für den grenzüberschreitenden Verkehr nach Deutschland werden offensichtlich ohne das Saarland gestellt.

Frau Kramp-Karrenbauer und Frau Rehlinger haben hier bisher nichts bewegt und scheinbar auch keinen Plan. In Sonntagsreden wird viel von der Frankreich-Strategie gesprochen, montags bis samstags bleiben die Herausforderungen aber ungelöst. Auch bei der Umsetzung der Vereinbarung vom Beaudrecourt gibt es massive Versäumnisse der Landesregierung, dieses Thema muss endlich auf die Agenda. Die schon lange verabredete Beschleunigung der Strecke zwischen Forbach und Beaudrecourt muss aus saarländischer Sicht nun endlich kommen, damit die Verbindung Saarbrücken-Paris im Wettbewerb attraktiv bleibt.“

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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