Es war eine Nacht der Fassungslosigkeit. Nach der Terror-Fahrt eines Lastwagens auf einem Berliner Weihnachtsmarkt kündigten die Freien Demokraten ihre Solidarität mit den Opfern dieser schrecklichen Tat an. „Wir brauchen nach Berlin Besonnenheit in der Politik und eine entschlossene Reaktion des Rechtsstaates. Nicht hilfreich ist das Statement von Innenminister Bouillon: er sollte den Unterschied zwischen Krieg und Terrorismus kennen. Markige Worte sollen wohl ablenken von der unkontrollierten Flüchtlingspolitik im Bund und dem Abbau der Polizei im Land. Beides muss korrigiert werden.“

„Wir trauern um die Opfer des schrecklichen Ereignisses von Berlin und sind in Gedanken bei Verletzten und Angehörigen“, sagte FDP-Chef Christian Lindner. „Es ist traurig, und es macht wütend. Die Friedfertigkeit der Weihnachtszeit ist zerstört“, schrieb FDP-Vize Wolfgang Kubicki auf Facebook.

„In dieser Stunde haben wir volles Vertrauen in unsere Sicherheitsbehörden und unseren Rechtsstaat“, betonte der FDP-Bundesvorsitzende. „Der oder die Täter und ihre Hintermänner werden sehr schnell zu spüren bekommen, dass der wehrhafte Rechtsstaat auch mit ihnen fertig wird“, ergänzte Kubicki.

Jetzt zählten Vernunft und Umsicht, aber auch Entschlossenheit und Wachsamkeit, so Lindner weiter. Er verurteilte die „erwartbaren Versuche, aus diesen furchtbaren Nachrichten sofort parteipolitisches Kapital schlagen zu wollen“. Ein solches Vorgehen sei ein klares Beispiel von Charakterlosigkeit, stellte er klar.

 

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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