Die beiden Polizeigewerkschaften im Saarland fordern einen Kurswechsel in der Personalplanung. Die Politik müsse sich von fixen Einstellungsquoten verabschieden und stattdessen nach tatsächlichem Bedarf einstellen. Die Freien Demokraten an der Saar unterstützen die Forderungen. FDP-Landesvorsitzende Oliver Luksic wirft der Union vor, die von ihr geführten Debatten um schärfere Gesetze sollen vom selber verursachten Personalmangel bei Polizei und Justiz ablenken.

„Die Arbeitsbedingungen und die Arbeitsbelastung der Polizei haben sich verschlechtert, die Überstunden häufen sich und Besserung ist nicht in Sicht“, zählt Luksic auf.

Bessere Ausstattung von Polizei und Justiz

„Statt Gesetze zu verschärfen brauchen wir eine bessere Ausstattung von Polizei und Justiz im Land“, erläutert er die Haltung der Freien Demokraten.  Die Polizeigewerkschaften würden zu Recht den Finger in die Wunde legen: „Die Polizei braucht in der Tat auch mehr Flexibilität bei Ausbildung und Einstellungen.“ Die Freien Demokraten schlagen vor, die Laufbahn der Polizeibeamten wieder für gute Realschüler zu öffnen

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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