Die Zahl der Arbeitslosen und die Arbeitslosenquote ist im Saarland stark gestiegen. Die sozialversicherungspflichige Beschäftigung ging im Vorjahresvergleich um 0,7 Prozent FDP-Landeschef Oliver Luksic kritisiert die Bilanz der schwarz-roten Landesregierung. Er fordert Reformen: „Als Hochsteuerland hat das Saarland keine Perspektive, hier muss es einen Kurswechsel geben.“

„Das Saarland sollte Vorreiter beim Bürokratieabbau werden, nicht nur durch den überzogenen Brandschutz hat die große Koalition aber Investitionen im Saarland verkompliziert und verteuert“, so Luksic.

Standortpolitik hat bei Schwarz-Rot keine Rolle gespielt

Die Vereinigung der Saarländischen Unternehmensverbände habe zu Recht massiv kritisiert, dass die Standortpolitik bei der schwarz-roten Landesregierung von Annegret Kramp-Karrenbauer 5 Jahre keine Rolle gespielt hat.

„Auch die von der Allianz für Reformen initiierte Diskussion über eine Investitionsoffensive und notwendige Strukturreformen hat die große Koalition nicht aufgegriffen“, kritisiert der FDP-Spitzenkandidat. Die Freien Demokraten als Partei der wirtschaftlichen Vernunft würden im saarländischen Landtag dringend gebraucht.
Hintergrund

Die Zahlen im Saarland unterscheiden sich deutlich vom Bundestrend. Die Bilanz der großen Koalition ist mehr als ernüchternd, das Saarland wird von der guten Entwicklung im Bund abgehängt. Bei der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung ist das Saarland seit einigen Jahren vom Bundestrend abgekoppelt. Bei der Arbeitslosenquote steht selbst Thüringen besser da als das Saarland.

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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