SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat offenbar keine grundsätzlichen Bedenken gegen ein rot-rotes Bündnis im Saarland unter Beteiligung des Linken-Spitzenkandidaten Oskar Lafontaine. Die Freien Demokraten um so mehr. Der Landesvorsitzende der Freien Demokraten, Oliver Luksic, will eine Linksregierung verhindern.

Laut Umfragen könnte nach der Wahl am 26. März nun doch ein rot-rotes Bündnis möglich sein. Es wäre das erste Regierungsbündnis dieser Art in einem westdeutschen Bundesland. Derzeit regiert im Saarland eine schwarz-rote Landesregierung unter Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU).

Der SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz signalisierte, für ein rot-rotes Bündnis offen zu sein. Einzige Bedingung:  Bei einer Koalition müsse die im Grundgesetz festgeschriebene Schuldenbremse eingehalten werden.

Für Oliver Luksic ist das „lediglich eine Alibi-Forderung“. Nur die Freien Demokraten seien der konträre Entwurf zu einer linken Politik, die nur „an noch mehr Umverteilung“ denke.

„Wir wollen uns über die Zukunft unseres Landes Gedanken machen, den Fragen nachgehen, wie wir mehr Wohlstand für alle erwirtschaften und den mündigen Bürger stärken können, statt ihn mit immer weiteren Vorschriften und Verboten zu erziehen und zu gängeln“, erklärt er den Unterschied, den die FDP macht.

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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