Die Saarländischen Freien Demokraten gaben auf dem Landesparteitag den Startschuss zum Endspurt für die letzte Wahlkampfwoche. Vor über 180 FDP-Mitgliedern schwor der Spitzenkandidat und FDP-Chef Oliver Luksic auf den Wahlkampf gegen Rot-Rot ein. Der Landeschef gab die Parole aus, dass die Rechtsstaatspartei FDP mindestens so stark werden müsse wie die rechtspopulistische AfD.

Zunächst eröffnete Landes-Vize Tobias Raab den Parteitag und freute sich über den überfüllten Saal und das spontane Grußwort der Bundes-Vize Marie-Agnes Strack-Zimmermann. Diese beschwor den Teamgeist der Partei: „Einer für alle, alle für einen!“ Das habe die Freien Demokraten stark gemacht. Als erfahrene Kommunalpolitikerin lobte sie den engagierten Wahlkampf unserer OB-Kandidaten Kirsten Cortez. Demokratie fange in der Kommune an, wo man zu Hause sei und lebe. „Wenn es vor der Haustür nicht stimmt, wie wollen wir dann die Welt verbessern?“, rief sie den Delegierten und Gästen zu. Dann richtet sich die stellvertretende Bundesvorsitzenden an die vielen Mitglieder, die seit der Kandidatur von Martin Schulz in den FDP eingetreten sind: „Sie haben alles richtig gemacht! Die Zukunft werden wir gemeinsam meistern.“

Beer: Nur die FDP kann die „Koalition der Vergangenheit“ aus Rot-Rot verhindern

Bundes-Generalsekretärin Nicola Beer ging gleich hart mit der CDU ins Gericht. Die Union sei seit 18 Jahren an der Macht, aber noch nicht erwachsen geworden. Es gäbe keine neuen Impulse für das Saarland. Alles sei wie in Stein gemeißelt. „Die Freien Demokraten aber auch die Saarländer wollen keine GroKo reloaded!“, so Beer. Auch SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz schonte sie nicht. Dieser sitze seit 18 Jahren im Bundesvorstand der SPD. „Hat Schulz dort geschlafen oder warum hat er seine ‚neuen‘ Ideen dort nicht umgesetzt?“, kritisiert Beer den Kurs des neuen SPD-Vorsitzenden. „Dass es Deutschland heute besser geht als vielen anderen europäischen Staaten, hängt vor allem mit der Agenda 2010 zusammen“, verteidigte Schulz 2014 noch die Agenda 2010. Jetzt wurde dieses Zitat von der Homepage gelöscht und Schulz kritisiert die Agenda. „Was gilt nur“, fragt Beer. „Wir wollen die Menschen zu Leistungsträger und nicht zur Leistungsempfänger machen“, stellt die Freidemokratin klar.

FDP-Chef Oliver Luksic zeigt sich kämpferisch: „Wir leiten heute den Count-Down ein. Wir zeigen, dass es einen Unterschied macht, ob die FDP in den Landtag kommt oder ob Rot-Rot regieren werde.“ Wenn Rot-Rot an die Macht komme, dann regiere Oskar Lafontaine nicht Anke Rehlinger.

Rot-Rot wolle Gleichmacherei – die Freien Demokraten werden die weltbeste Bildung an unseren Schulen umsetzen, so Luksic. Starten wollen die Liberalen in den Kitas mit frühkindlicher Bildung statt frühkindlicher Aufbewahrung. Hier solle kein Kind lernen müssen – aber lernen dürfen. Des Weiteren kritisierte Luksic die neuen Leistungsnachweise an Schulen, die die Kinder bevorteilen, die zu Hause oder vom Nachhilfelehrer Unterstützung erhalten. „Rot-Rot will die Noteninflation an den Schulen, dann alle Schüler an die Hochschulen. Dadurch wird unsere duale Ausbildung geschwächt. Wenn alle studieren, wer baut den Ludwigspark“, fragt Luksic.

Fortsetzung folgt… bis dahin, können Sie sich die Rede von Oliver Luksic im ersten Video anschauen.

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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