Raab: „Innovationsatlas ist ein Weckruf, Innovationskräfte im Saarland zu entfesseln“
Saarbrücken, 25.07.2017 – Die Freien Demokraten im Saarland reagieren alarmiert auf den aktuellen Innovationsatlas, der das Saarland in vielen Bereichen als unterdurchschnittlich bewertet. „Im Saarland werden nur 0,6 Prozent der Bruttowertschöpfung in Forschung und Entwicklung investiert, der Bundesdurschnitt liegt bei 2,1 Prozent.“, erklärt Tobias Raab, stellvertretender Landesvorsitzender der FDP Saar. Nach Ansicht der Freien Demokraten zeige sich hier deutlich, dass Potenziale der Saar-Wirtschaft von der Landesregierung nicht gesehen und keine Anreize für Innovationen geschaffen werden. „Das Saarland braucht eine Strategie, wie man langfristig ein innovationsfreundliches Klima schaffen kann, denn nur so können Wohlstand und soziale Standards auf langer Sicht erhalten oder gesteigert werden. Stattdessen konzentriert sich die Landesregierung einseitig auf Großindustrien.“ so Raab. Die Ministerpräsidentin müsse ihren Geschäftsbereich Forschung ernster nehmen und begreifen, dass Forschung, Innovation und künftiger Wohlstand untrennbar zusammengehörten. „Mir der Universität des Saarlandes und ihren Einrichtungen hat das Saarland eigentlich genug Ansatzpunkte, die weiter gefördert und unterstützt werden müssen. Stattdessen wird die Universität von Kramp-Karrenbauer vernachlässigt und gegängelt. Auch muss ein stärkerer Dialog mit der Wirtschaft gepflegt werden, um Innovationsmöglichkeiten zu präsentieren und ihre Bedeutung für die Zukunft stetig zu verdeutlichen.“, so Raab abschließend.

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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