Die heute bekannt gewordene Einigung der GroKo zum Baukindergeld lässt vermuten, dass weder Finanzminister Scholz (SPD) noch Bauminister Seehofer (CSU) eine Vorstellung von den realen Wohn-Bedingungen junger Familien in Deutschland haben. Die im Koalitionsvertrag veranschlagten Kosten von 2 Mrd. Euro reichen nicht aus, was zeigt, dass man wohl im Vorfeld der Verhandlungen auf eine sachliche Analyse des tatsächlichen Bedarfs verzichtet hat. Der mit der Einführung verbundene bürokratische Aufwand ist in der Kostenkalkulation noch nicht einmal berücksichtigt. Diese neue Subvention, quasi eine neue Eigenheimzulage, wird dennoch zwangsläufig zu höheren Preisen führen.

„Das Baukindergeld ist und bleibt ein Desaster und ungerecht. Stattdessen brauchen wir endlich einen Freibetrag bei der Grunderwerbsteuer, weniger Bürokratie und schnellere Verfahren, damit Deutschland zur Eigentümernation und Bauen und Wohnen wieder bezahlbar wird“, so Angelika Hießerich-Peter, stellvertretende Landesvorsitzende der FDP Saar. „Und das für alle Bürger,“ so Hießerich-Peter weiter, „die Schaffung von Wohneigentum ist auch für Paare ohne Kinder ein entscheidender Baustein zur Altersvorsorge“.

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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