Nach Recherchen des Handelsblatts wird der Strompreis in Deutschland durch einen beschleunigten Ausstieg aus der Kohleverstromung um mindestens weitere 20% ansteigen. Und dass obwohl Deutschland bereits jetzt europäischer Spitzenreiter in Sachen Strompreise ist.

Dies macht vor allem den Wirtschaftsverbänden Sorgen, deren Mitgliedsbetriebe, vor allem solche die ein energieintensives Portfolio besitzen, auf einen moderaten Strompreis und eine hohe Versorgungssicherheit angewiesen sind.

So soll die Kohlekommission hier Lösungswege erarbeiten, wobei die Ergebnisse Ihrer Arbeit von der Politik im Wesentlichen bereits vorgegeben wurden. Die Absicht der großen Koalition,  bereits vor 2030 nicht nur die restlichen Atomkraftwerke sondern auch die Kohlekraftwerke vom Netz zu nehmen, könnte auch von den Grünen kommen und wird natürlich von verschiedenen in der Kommission vertretenen Kräften, wie zum Beispiel dem Greenpeace-Vertreter noch als zu zögerlich bezeichnet.

„Auch die Zusammensetzung der sogenannten Kohlekommission ist zu kritisieren, da wieder einmal in großen Teilen fachfremde Kräfte, die von Energieversorgung wenig bis gar keinen Schimmer haben, über die Zukunft der deutschen Stromversorgung und auch über deren Versorgungssicherheit entscheiden sollen. Es scheint fast, als ob die Regierung Merkel hier fast schon vorsätzlich nach Inkompetenz gesucht und diese offenbar auch gefunden hat, was wieder einmal die Realitätsferne der Bundesregierung unter Merkel dokumentiert.“, so Herbert Moll der Energiepolitische Sprecher der Freien Demokraten im Saarland.

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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