Die agrarpolitische Sprecherin der FDP Saar Angelika Hießerich-Peter wertet die bundesweiten Demonstrationen unzähliger Landwirte als gerechtfertigtes Alarmsignal. Ausgelöst durch die Agrarpolitik der Bundesregierung drohe einer ganzen Branche die Existenzgrundlage entzogen zu werden.

Dazu Hießerich-Peter:

„Ob bei Pflanzenschutz, Tierhaltungsstandards oder Messstellendichte für Nitrat: Statt blankem Aktionismus der Großen Koalition verdienen deutsche Landwirte faire Wettbewerbsbedingungen auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse und die Möglichkeit, nach vergleichbaren Standards konkurrieren zu können. Die FDP-Bundestagsfraktion hat in dieser Woche einen eigenen Antrag in den Deutschen Bundestag eingebracht, um einen praktikablen Ausweg aus der Situation aufzuzeigen. Auf europäischer Ebene muss ein Konzept entwickelt werden, das langfristig einheitliche und verlässliche Standards festschreibt“.

„Besonders enttäuscht bin ich von dem Abstimmungsverhalten der Abgeordneten von CDU und SPD“, erklärt Hießerich-Peter.

 „Durch die Benachteiligung der heimischen Landwirtschaft, die schon jetzt auf höchsten Standards basiert, betreiben Union und SPD Wirtschaftsförderung für ausländische Produzenten, die Naturschutz und Tierwohl eine weitaus geringere Priorität einräumen. Damit ist niemandem geholfen: Nicht den Landwirten, nicht den Tieren und auch nicht den Verbrauchern.“

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