Saarbrücken, den 23.02.2020 – Die FDP Saar nimmt verwundert zur Kenntnis, dass das Land weiterhin am Plan eines staatlichen Kulturfestivals festhält, obwohl dieses trotz üppiger Subventionierung aus den knappen Staatskassen nicht aus den Startlöchern kommt. Dazu der stellvertretende Landesvorsitzende Dr. Helmut Isringhaus.: „Das ist der Unterschied zwischen privater bürgernaher Initiative und ministeriell verordneter Kulturveranstaltung: Bürgerengagement aus der Mitte der Gesellschaft heraus  funktioniert besser – trotz Bestrafung durch Entzug der staatlichen Zuschüsse.“ Die FDP kritisiert, dass insbesondere die SPD innerhalb der GroKo weiterhin der Meinung ist, ein staatliches Musikfestival auf die Beine stellen zu müssen, obwohl dies – insbesondere wenn es ein bürgerschaftlich organisiertes Festival wie die Musikfestspiele Saar gibt – nicht staatliche Aufgabe ist.

„Der Abgang der Festivalleiterin ist ein Zeichen dafür, dass auch an dieser Stelle Steuergeld zum Fenster hinausgeworfen wird. Bei so vielen Fehlern stellt sich auch die Frage, wie sinnvoll eine teure Tourismusstrategie ist. Tourismus kann nur man nur bewerben, wenn das Produkt gut ist. Das Saarland braucht dringend zusätzliche Besuchsanlässe, um ganzjährig als touristische Destination attraktiv zu sein. Ein hochwertiges kulturelles Angebot ist dafür ein wesentlicher Baustein.“