Die FDP Saar kritisiert das auch im Saarland geltende Beherbergungsverbot für Gäste aus Risikogebieten als nicht verhältnismäßig.

Dazu der stellvertretende Landesvorsitzende Dr. Helmut Isringhaus:

„Das Beherbergungsverbot für Gäste aus Risikogebieten ist im Detail wie auch in der Sache vollkommener Unsinn und nicht verhältnismäßig. Nach den Erfahrungen mit den Grenzschließungen hätte die Landesregierung erkennen können, dass weder geschlossene Grenzen noch Einreiseverbote das Virus aufhalten, sondern nur die konsequente Einhaltung der AHA-Regel. Es ist nicht nachvollziehbar, warum Feiern in einem geschlossenen Raum erlaubt sein sollen, ein Familienurlaub in einer Ferienwohnung, einem Hotel oder gar im eigenen Wohnwagen auf einem Campingplatz aber nicht. Die Landesregierung muss die Coronaregeln dringend auf Nachvollziehbarkeit und Praxistauglichkeit überprüfen und überarbeiten. Zudem brauchen wir endlich ein bundesweit einheitliches Regelwerk, welche Maßnahmen vor Ort bei erhöhtem Infektionsgeschehen ergriffen werden sollten. Der aktuell geltende Flickenteppich an Regelungen überfordert die Bürger und wirkt zusehends kontraproduktiv für den Kampf gegen die Verbreitung des Virus“.