Die FDP Saar fordert die Landesregierung auf, analog zu Schleswig-Holstein umgehend eine klare Öffnungsstrategie zu erarbeiten, um mit „Wenn-dann“ Kriterien schrittweise sorgsam zu öffnen und den geschlossenen Betrieben und Einrichtungen eine klare Perspektive geben zu können.Dazu der Landesvorsitzende Oliver Luksic:“Die Öffnungsstrategie von Schleswig-Holstein sollte eine Blaupause für das Saarland sein. Die Landesregierung muss umgehend klare Kriterien vorlegen, was wann und wie geöffnet werden kann. Mit diesen Kriterien können die Betroffenen sich mit Konzepten vorbereiten statt immer nur kurzfristig auf die nächste Ministerpräsidentenkonferenz zu schauen. Analog zu Schleswig-Holstein gehört zu dieser Strategie auch ein transparenter Plan, welche Regeln nach Ende des Lockdowns gelten. Klare „Wenn-Dann-Regeln“, sollten Leitplanken für die örtlichen Behörden bieten. Als erster Schritt sollte eine Öffnung der Grundschulen ab dem 15. Februar erfolgen, gefolgt von schrittweisen Schulöffnungen. Das Land muss jetzt auf Luftreiniger und prioritäres Impfen von Lehrkräften setzen, dazu FFP2 Masken sowie zur Not auch Kinos oder großen Hotelräume nutzen. Ebenso sollten Sporteinrichtungen, Friseure und Restaurants unter Einhaltung von strengen Hygiene- und Abstandsregeln bald wieder öffnen dürfen. Die Vorlage eines Öffnungskonzepts muss dringend vor der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz auf den Tisch, ein behutsames Hochfahren muss jetzt sorgfältig vorbereitet werden“.