Die FDP Saar fordert die Politik anlässlich der Agrarministerkonferenz in Weiskirchen auf, der Landwirtschaft den Rücken zu stärken.

Dazu die stellvertretende Landesvorsitzende Angelika Hießerich-Peter:

„Die Landesregierung muss ebenso wie die Bundesregierung und die EU-Kommission mit den Landwirten reden statt nur über ihre Köpfe hinweg zu entscheiden. Die Bauerndemos sind notwendig, um die Landwirte wieder ins Bewusstsein der Politik zu bringen. Daher hoffe ich, dass die Veranstaltung der Bauern am Rande der Agrarministerkonferenz in Weiskirchen geholfen hat. Die Zukunft der Bauern in unserem Land steht am Scheideweg. Wenn nicht bald ein Umdenken einsetzt, wird ein massives Höfesterben folgen und damit das Ende der regionalen Ernährungsmittelproduktion. Es ist schon ein Treppenwitz, dass man auf der einen Seite regionale Produkte fordert und auf der anderen Seite eine Politik macht, die zu mehr Lebensmittelimporten führen wird. Gerade hier im Saarland haben wir eine sehr schonende Landwirtschaft, die von der Politik honoriert werden sollte. Regelungen wie die Düngeverordnung müssen praxisnah ausgestattet werden. Auch die geplante Umschichtung der EU-Mittel von der ersten in die zweite Säule ist unter den gegebenen Voraussetzungen faktisch eine Einkommenskürzung, da die Bauern bei gleichen Einnahmen mehr Auflagen und Bürokratie erfüllen müssen“.