Die FDP Saar sorgt sich um die zahlreichen, meist Inhaber geführten, Einzelhandelsgeschäfte in den saarländischen Dörfern und Innenstädten. „Die Umsatzeinbußen der kleinen Betriebe durch die angeordnete Schließung sind immens. Sie wirken umso schwerwiegender, wenn gleichzeitig im Vorweihnachtsgeschäft die großen Supermarktketten und Discounter kaum Herr über die Kundenmassen wurden. Dicht an dicht gedrängte Kunden, kaum Chancen auf den zur Zeit so wichtigen Abstand. Dabei war das Angebot an Geschenkartikeln sicher ebenso begehrt wie der Lebensmitteleinkauf. Dieses Gedränge wäre sicher in den kleinen Läden nicht aufgekommen. Geradezu grotesk wirkt es dann, dass die Beantragung der Dezemberhilfen erst seit dem Abend des 23. Dezember möglich ist. Da die Anträge ausschließlich über die Steuerberater und Buchprüfer, deren Mitarbeiter auch im wohlverdienten Weihnachtsurlaub sind, erfolgen darf, wird es wohl kaum vor Januar 2021 zur Beantragung kommen. Gerade die kleinen Betriebe sind aber dringend auf Liquidität über den Jahreswechsel angewiesen. Die FDP Saar fordert die Regierung auf, zügig Anfang Januar erste Abschlagszahlungen an die geschlossenen Betriebe zu leisten. Nur damit kann eine Pleitewelle im Einzelhandel und damit eine Verödung der Innenstädte verhindert werden“, so die stellvertretende Landesvorsitzende Angelika Hießerich-Peter.