Die FDP Saar fordert Bildungsministerin Streichert-Clivot auf, ihre Haltung zu einem bundesweiten Zentralabitur in den Kernfächern Deutsch, Mathematik und Fremdsprachen zu revidieren und das Zentralabitur in der Kultusministerkonferenz voranzutreiben, um eine bessere Vergleichbarkeit der Abiturleistungen und damit auch der Noten zu erreichen.

Dazu die bildungspolitische Sprecherin der FDP Saar Kirsten Cortez:

„ Aus unserer Sicht wäre ein bundesweites Zentralabitur in den Kernfächern Mathematik, Deutsch und Fremdsprachen eine dringend umzusetzende Notwendigkeit, um eine bundesweite Vergleichbarkeit der Abiturleistungen herzustellen. Da es den dazu benötigten Aufgabenpool bereits gibt, wäre folglich nur noch der Beschluss der Landesfachminister für eine zügige Umsetzung nötig.

Durch eine stärkere Vergleichbarkeit der Noten wäre folglich auch eine fairere Verteilung der Studienplätze möglich. Immerhin urteilte selbst das Bundesverfassungsgericht im Jahre 2017, dass eine Vergleichbarkeit gegeben sein muss, wenn Studienplätze nach Abiturnoten vergeben werden. Ein Abitur als hinreichende Hochschulzugangsberechtigung verlangt eine solche Vergleichbarkeit. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass sich das Aufgabenniveau an einem hohen Niveau orientiert, damit kein Abiturstandard durch das Zentralabitur abgesenkt wird. Eine echte Bildungsgerechtigkeit darf nicht davon abhängen, in welchem Bundesland man gerade lebt“.

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