Bachmann will mit Ärzte-Kritik von Terminchaos ablenken und schafft Verunsicherung zu ImpfstoffBachmann hatte am Montag im Landtag gesagt, am Wochenende seien über die Hälfte des zu einer Sonderimpfaktion eingeladenen medizinischen Personals nicht erschienen und hätten auch nicht abgesagt. Sie gab als mögliche Ursache die Ablehnung des verwendeten Impfstoffes an und sprach von mangelnder Solidarität.

In Wahrheit handelte es sich wohl um eine misslungene Terminaktion, die ihr eigenes Haus zu verantworten hat.

Dazu Dr. Isringhaus, stellvertretender Landesvorsitzender der FDP Saar und gesundheitspolitischer Sprecher: „Es kann nicht sein, dass Frau Bachmann die groben Fehler bei der Terminkoordination ihres Ministeriums und der nachgeordneten Behörden auf das medizinische Personal abwälzt. Hier entsteht in der Öffentlichkeit ein völlig falscher Eindruck. Das Ergebnis ist, dass das Vertrauen in den Impfstoff sinkt. Die Äußerung von Frau Bachmann waren daher gelinde gesagt sehr ungeschickt und das Gegenteil einer kraftvollen, von allen getragenen Impfaktion. Wir leben jetzt seit fast einem Jahr in einer Ausnahmesituation und die CDU Gesundheitsministerin hatte mehrere Monate Zeit einen funktionierenden Plan für die Umsetzung der Impfaktion zu erarbeiten.. Nach dem neuerlichen Debakel muss Ministerpräsident Hans die Konsequenzen ziehen. Das Saarland hat sich dank Frau Bachmann bundesweit blamiert.“