„Die heutigen Ausführungen zum Zwischenstand des 5. Kinder- und Jugendberichtes des Saarlandes zeigen deutlich, wie sehr das aktuelle Tagesgeschehen auch unsere Kinder und Jugendlichen beschäftigt. Die Coronakrise teilt diese quasi in zwei Lager: eine knappe Mehrheit von 52-57% ist damit einverstanden, wie die Politik mit der Krise umgeht, wie die Auswirkungen dargestellt werden und inwieweit sie sich selbst an Maßnahmen halten. Ähnlich liegen die Werte in den unterschiedlichen Bereichen des Homeschooling.“ führt Joachim Geiger, sozialpolitischer Sprecher der FDP-Saar, aus.

„Die Mehrnutzung des ÖPNV ist für jeden zweiten ebenfalls zukünftig vorstellbar. Hier werden z.B. kürzere Taktung, mehr Verbindungen und kostengünstigere Tickets als Anreize genannt. Dies ist ein deutliches Beispiel dafür, dass in den Aussagen unser Heranwachsenden Chancen und Potentiale zur weiteren Gestaltung einzelner politischer Themenfelder zu finden sind.“, Geiger weiter.

„Eine große Gefahr sehe ich allerdings in den Ergebnissen im Bereich Mitbestimmung und Partizipation. Für gerade einmal 60% der Befragten ist die Demokratie noch die richtige Staatsform, jeder vierte hat keine Meinung und knapp 15% lehnen diese ab! Das ist eine gefährliche Entwicklung, wo wir als Gesamtgesellschaft gefragt sind und vehement gegensteuern müssen. Auch kann sich nur etwa jeder Fünfte der jungen Menschen vorstellen, politisch aktiv mitzuwirken bzw. finden dies wichtig.“

Die FDP-Saar sieht daher eine große Herausforderung darin, die jungen Menschen ernst- und mitzunehmen. Wir müssen stärker auf die Bedürfnisse und Ansichten derjenigen Acht geben, die unsere Zukunft sind. Hier ist die Regierung mit ihren Institutionen an erster Stelle gefordert.