Die FDP Saar fordert klare Schutzkonzepte für gefährdete Gruppen sowie stärkere Kontrollen der Hygieneregeln, um weitere Lockdown zu verhindern und eine Öffnung der Gastronomie und von Sporteinrichtungen für Kinder zu ermöglichen.

Dazu der stellvertretende Landesvorsitzende Dr. Helmut Isringhaus:

„Die saarländische Landesregierung und der Landtag müssen sich endlich zu einem Paradigmenwechsel entschließen. Statt eines weiteren Lockdowns sollte man sich zukünftig stärker auf die Einhaltung der AHA-L-A- Regeln mit stärkeren Kontrollen und den Schutz gefährdeter Gruppen fokussieren. Es bedarf klarer Konzepte, um nicht von einem Lockdown in den nächsten zu geraten. Eine weitere Verbesserung der Ausstattung der Gesundheitsämter mit digitalen Mitteln zur Nachverfolgung ist dringend geboten. Krankenhäuser und Pflegeheime müssen endlich auch personell besser ausgestattet werden, für Besucher sind Konzepte mit negativem Schnelltest und FFP2-Maske notwendig. Auch die Konzepte für die Schulen mit Hybridunterricht und besserer Belüftung kommen nicht voran. Stattdessen sollen weiterhin viele Bereiche vollständig heruntergefahren und mit Berufsverboten belegt werden, die nachweislich keine Treiber für das bisherige Infektionsgeschehen waren. Eine Öffnung der Gastronomie mit klaren Regeln und regelmäßigen Kontrollen muss ermöglicht werden. Sitzplatzpflicht an Tischen mit maximal vier Personen, Abstandswahrung und eine Maskenpflicht außerhalb des Tisches sind hierfür sinnvolle Maßnahmen. Deren Einhaltung kann auch gut kontrolliert werden. Wer sich nicht an Auflagen hält, muss geschlossen werden. Auch eine Öffnung der Sportanlagen für Kinder oder von Einrichtungen ohne engen Besucherverkehr wie beispielsweise Museen ist notwendig“.