Für die FDP Saar ist nicht nachvollziehbar, warum die Grenzen nach Frankreich und Luxemburg erst am 15. Mai geöffnet werden sollen, obwohl Ministerpräsident Hans vergangene Woche angekündigt hat, mit Bundesinnenminister Seehofer einen Plan zu erarbeiten, um die Grenzübergänge nach Luxemburg und Frankreich am 11. Mai zu öffnen.

Dazu der Landesvorsitzende Oliver Luksic:

„ Ministerpräsident Hans hatte angekündigt, zusammen mit Horst Seehofer ein Konzept zu erarbeiten, wie ab dem 11. Mai wieder alle Grenzübergänge nach Frankreich und Luxemburg geöffnet werden können. Nun soll es der 15.Mai sein. Die Kommunikation wirkt konzeptlos und ist nicht nachvollziehbar. Jean Asselborn hat Recht, dass es keinen ersichtlichen Grund für die Grenzschließungen gibt und die Kontrollen nur Unmut erzeugen. Zur Sicherheit der Bürger, die die Grenzen passieren wollen, aber auch der Beamten, muss das Konzept für den 15. Mai frühzeitig und umfassend vorgelegt und kommuniziert werden, um Probleme zu verhindern. Eine weitere Verschiebung der Grenzöffnungen wäre nicht akzeptabel, dies würde das Verhältnis zu den europäischen Nachbarn und die Geduld der Menschen in den grenznahen Orten noch weiter belasten. In anderen Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen sind alle Grenzen zu Belgien und den Niederlanden offen, während im Saarland auch dank der Landesregierung eine Salamitaktik praktiziert wird.“