Die agrarpolitische Sprecherin der FDP Saar Angelika Hießerich-Peter kritisiert den Vorschlag von Umweltminister Jost zur Einführung einer Fleischsteuer und fordert stattdessen eine Aufwertung der Veterinärverwaltung im Saarland, um Betriebe besser kontrollieren zu können, sowie die Einführung europaweiter Standards für die Tierhaltung.

Dazu Hießerich-Peter:

„Die Forderung nach einer Fleischsteuer greift zu kurz und wäre kontraproduktiv. Höhere Steuern verbessern kein Tierwohl, sondern fördern den Import von billigerem Fleisch aus dem Ausland, um das Preisniveau zu halten. Minister Jost sollte sich stattdessen für europaweit hohe Standards bei der Tierhaltung einsetzen. Zudem müssen die bereits heute hohen Standards in Deutschland auch regelmäßig kontrolliert werden. Auch im Saarland werden kontrollpflichtige Betriebe durchschnittlich nur alle sieben Jahr überprüft. Daher wäre eine personelle Aufstockung der Veterinärverwaltung dringend notwendig. Die Einführung einer Fleischsteuer hilft weder den Tieren im Saarland noch den Tieren im Ausland. Stattdessen müssen die heimischen Landwirte besser unterstützt und beraten werden statt sie noch stärker zu belasten“.