Die stellvertretende Landesvorsitzende der FDP Saar Angelika Hießerich-Peter mahnt Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier nach dem beschlossenen Handlungskonzept Stahl, die Maßnahmen schnell in die Tat umzusetzen. Zudem fordert sie, der Branche Zeit zu geben, um den komplexen Umbau auf eine klimaneutralere Produktion zu bewerkstelligen.
Dazu Hießerich-Peter:
„Das Handlungskonzept Stahl ist ein guter erster Schritt für die Stahlindustrie. Die Branche, die mittlerweile zu den saubersten Stahlerzeugern weltweit gehört, ist von internen und externen Effekten in ihrer Wettbewerbsfähigkeit bedroht. Hilfen gegen Billigstahl von außen sind wichtig. Die Bundesregierung muss aber auch endlich aufhören, die Stahlunternehmen weiter zu belasten. Konkurrenzfähiger Stahl aus Deutschland kann nicht mit neuen staatlich verursachten Kosten hergestellt werden. Der Ausbau der Wasserstoffproduktion- und Infrastruktur und der Umbau der Stahlproduktion müssen schnell begonnen werden, brauchen aber Zeit. Berlin muss den Unternehmen und der Forschung endlich auch die nötige Zeit einräumen, um diese Umstrukturierungen wettbewerbsfähig bewerkstelligen zu können. Wenn die Bundesregierung an ihren eigenen Klimavorgaben festhält ohne Konzept, bewirkt das lediglich eine Deindustrialisierung dieses Landes“.