Nach der Veröffentlichung der aktuellen Studie des Ifo-Instituts zum Wirtschaftswachstum in Deutschland, in dem besonders strukturschwachen Ländern wie dem Saarland eine schlechte Zukunftsprognose ausgestellt wurde, fordert die FDP Saar umgehend Maßnahmen zu ergreifen, um das Saarland endlich zukunftsfähig aufzustellen.

Dazu der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP Saar, Peter Habel:

„Nach der Prognose des Ifo-Instituts ist ab 2025 mit einem negativen Wachstum der saarländischen Wirtschaft zu rechnen. Dies stellt der saarländischen Landesregierung kein gutes Zeugnis aus. Umso wichtiger ist es, dass die Politik umgehend Maßnahmen ergreift, um die Region wieder attraktiver zu machen. Gerade die Digitalisierung bietet hier viele Chancen, um zu einer führenden Region für bestehende Industrien wie der Automobilbranche zu werden und gleichzeitig neue innovtive Unternehmen im Saarland anzusiedeln. Grundvoraussetzung hierfür sind ein flächendeckender Breitbandausbau und frühzeitige Investitionen in den neuen Mobilfunkstandard 5G, der etwa für das autonome Fahren unerlässlich ist. Die Landesregierung muss sich schnellstmöglich als Modellregion für innovative Technologien bewerben. Gleichzeitig müssen Land und Kommunen eine Infrastruktur schaffen, die das Saarland attraktiv macht. Hierzu gehören gute Verkehrsverbindungen genauso wie günstiger Wohnraum, erreichbare Einkaufsmöglichkeiten und  ausreichend Kita- und Kindergärtenplätze. Wenn die Landesregierung frühzeitig die richtigen Rahmenbedingungen setzt, kann nicht nur, entgegen der Prognose der Ifo-Studie, die Wirtschaft im Saarland stärker werden, sondern das Saarland kann auch eine starke Rolle bei der Wirtschaft 4.0 spielen. Dass eine Trendumkehr möglich ist, zeigen viele Beispiele, in denen einst ärmeren Regionen ein Strukturwandel und damit mehr Wohlstand gelungen ist“.

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