Nach Auffassung des saarländischen FDP-Bundestagsabgeordneten Oliver Luksic ist die Entscheidung von Bundesverteidigungsminister, die Privatisierungspläne für die HIL-Werke ad acta zu legen, längst überfällig. Gleichzeitig fordert Luksic anhand des riesigen Investitionsstaus in diesem Bereich zügige Investitionen, um die qualitativ hohe Arbeitsfähigkeit in St. Wendel zu erhalten und auszubauen und den Standort langfristig zu sichern:

„Die Entscheidung von Ministerin Kramp-Karrenbauer ist absolut begrüßenswert und gut für St. Wendel. Die Bundesregierung hatte die Privatisierungspläne viel zu lange verfolgt. In dieser Zeit wurde eine Menge Porzellan zerschlagen und die Beschäftigten im Unklaren gelassen und verunsichert. Der daraus resultierende Investitionsstau muss schnell behoben werden. Es ist wichtig, möglichst zügig in die Standorte zu investieren, um sie auf dem hohen qualitativen Niveau arbeitsfähig zu halten. Im nächsten Schritt muss die Ministerin einen konkreten Zukunftsplan vorlegen, um die Instandhaltung der Bundeswehr auch in den kommenden Jahren zukunftsfähig auszustatten. St. Wendel muss dabei eine wichtige Rolle spielen“.

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