Der saarländische FDP-Landesvorsitzende und verkehrspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Oliver Luksic fordert von der Bundesregierung Technologieoffenheit und machbare Vorgaben für die Automobilbranche statt verschärfter Flottengrenzwerte, um die Branche gerade im Saarland nicht existenziell zu gefährden und weitere Stellenstreichungen zu verhindern:

„Die geplanten weiteren CO2-Verschärfungen für den Fahrzeugbau wären ein schwerer Schlag für die saarländische Wirtschaft. Bereits jetzt sind die Unternehmen der Automotive Branche in der Krise und viele Unternehmen bauen bereits Stellen ab, dies wird sich so noch beschleunigen. Die Autoplanwirtschaft der EU und der Bundesregierung aus milliardenschweren Strafen, politischen Vorgaben und Subventionen wäre der Todesstoß für die saarländische Schlüsselindustrie und würde mittelfristig wohl mehr als 20 000 Stellen im Saarland kosten. Der aktuelle Weg von Wirtschaftsminister Altmaier und Umweltministerin Schulze bedeutet eine einseitige Festlegung auf die batteriebetriebene E-Mobilität und damit das Ende für Diesel und Benziner. In Sachen Brennstoffzelle fehlt es an Tempo und Ambition, das Saarland hat hier keinen Plan. Mit einer echten Technologieoffenheit, einer Ausweitung des Emissionshandels und machbaren Zielen könnten wir dagegen auch langfristig die Wertschöpfung und die Arbeitsplätze im Fahrzeugbau im Saarland haben. Das Saarland kann Strukturwandel, jetzt droht aber ein harter Strukturbruch.“